August 21 2022

Heinz

Ich glaube, ich habe euch bisher noch gar nicht an dieser von Heinz erzählt. Heinz ist mein Traktor, ein David Brown 770 aus dem Jahr 1969.

Heinz bekam seinen Namen vor Jahr und Tag bei einem Mopsteffen. Die zweibeinigen Beteiligten waren der Ansicht, ein Trecker ohne Name geht gar nicht. So wurden zunächst Namen gesammelt und dann abgestimmt. Heraus kam Heinz. Heinz hat eine kleine Transportbox, auf der in großen Buchstaben Heinz steht. Damit unterwegs traf ich im Ort mal ein wirklich liebenswertes älteres Ehepaar. Sie sprach mich an und fragte, ob ich denn auch Heinz hieße, da ihr Mann hieß ebenso. Dies verneinte ich und erklärte Heinz sei der Name des Treckers. Da mußten beide Lachen. Noch mehr schmunzeln mußte jedoch ich. Wie sich herausstellte hießen beide Heinz, da dies ihr Nachname war, also hieß nicht nur der Mann so.

Eigentlich sollte Heinz mal ein Arbeitstier werden als ich ihn mir anschaffte. Ok, die ersten Jahre war es auch so. Da ging e in den Wald um dort großes Holz in kleines zu verwandeln.  Nun, man wird älter und auch knackiger (heute knackt es hier, morgen dann da). Somit entfallen die Waldarbeiten heutzutage und Heinz kommt nicht mehr allzuoft zum Einsatz. Aber das hat sich dieses Jahr geändert. Heinz hat zwei Anhänger, einen Kleinen und einen Großen.

Der kleine Anhänger kam dieses Jahr hinzu, durch einen Zufall. Natürlich war er richtiges hässliches Entlein. Aber mit einiger Arbeit und viel Farbe wurde aus dem Anhänger ein kleiner Schwan, von der Optik passend zu Heinz. Ein tolles Gespann. Die Aufbereitung hat richtig Spaß gemacht und war mal so was ganz anderes als das, was ich sonst mache. Und wenn Heinz, sein Anhänger und ich nun unterwegs sind, dann fallen wir noch mehr auf.

Seit gut einem Jahr hat Heinz auch einen großen Anhänger, Ok, groß ist in diesem Zusammenhang relativ. Er ist etwa 80 cm groß und somit eher klein. Vergangenes Jahr durfte er mal auf einem großen Wagen mitfahren und hat dies bereits genossen. Heute aber hatten der kleine und der große Anhänge Premiere. Beide durften gemeinsam eine Ausfahrt machen. Natürlich durfte der große Anhänger im kleinen Anhänger Platz nehmen als es zu einer größeren Rundfahrt rund um das Dorf ging. Begeistert und mit strahlenden Augen saß der große Anhänger im kleinen Anhänger. Ja, das hat auch mir Freude gemacht.
Und dann, nach etwa einer halben Stunde Rundfahrt durfte der große Anhänger sich dann auch mal hinter das Lenkrad setzen. Ich glaube, wären die kurzen Beinchen an die Pedale gekommen, dann wäre er auch losgefahren. Jedenfalls saß er da, stolz wie Oskar, wie man so schön sagt

Ein schöner Sonntag mit viel Spaß. Dem nächsten Spaß gibt es dann zum dritten Geburtstag demnächst. Aber bis dahin muß sich Heinz, die olle Wutz, erstmal sauber machen.

 

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Juli 25 2022

Rabbatz überall

Ohne Musik kann man ja nicht leben. Somit bin ich immer wieder nach Ideen, wie man Musik sinnig abspielen kann und dabei noch Spaß haben. Hierbei bin ich zufällig über ein Projekt namens MuPiBox gestolpert. Ein Raspberry Pi als Basis für eine Musikbox, welche lokale Musik, Spotify und Internetradio abspielen kann. Ok, Spotify muß nicht unbedingt sein, aber die beiden anderen Optionen sind gut.

Bevor ich mir nun also ein 200 Megawatt-Anlage baue muß das Ganze erstmal im Kleinen getestet werden. Ein Raspi mit Display ist noch da, die Software schnell besorgt und installiert. Und hey, wenn man alles richtig macht, dann läuft alles ganz automatisch ab. Das sieht doch richtig gut aus. Und dann der erste Touch auf den Screen – nix. Touch, touch, touch, uiii, da war doch was. Und dann habe ich es herausbekommen. Der Touchscreen funktioniert hervorragend, nur ist die Funktion in X-Richtung spiegelverkehrt. Toll, irgendwas mußte ja sein, sonst wäre das zu einfach. Dank Tante Google ließ sich das Problem aber rasch korrigieren. Gesamteindruck bisher ist toll, bisher gab es jedoch noch keinen Pieps von sich.

Also Internetradio eingebunden, bevorzugt natürlich die Streams von Radio BOB! und, tada, Musik landete auf dem Ohr. Als nächstes kam dann die lokale Musik dran. Ein paar MP3s aufgespielt und die Playlisten generieren lassen und bingo, dies lief ebenfalls. Ich sehe, das Ganze hat potential und wird sicherlich mit Verstärker und Lautsprechern in eine Musikbox erweitert. Ich berichte.

Interpreten


Abspielen einer Playlist

Jepp, Musik macht Spaß. 🙂

 

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Juli 14 2022

Corona, Corona

Gestern bin ich nach ein paar Schaltjahren mal wieder zum Doc gewandert. Seit letztem Wochenende plagt mich eine heftige Erkältung. Besonders der Reizhusten ist ätzend, da dieser mich nicht schlafen ließ. Also Anruf beim Doc. Ok, ich kann kommen, aber nur, wenn ich vorher einen Selbsttest mache und dieser negativ ist. Ok, kein Thema. Ich hatte mich dieser Tage bereits getestet, also mache ich noch einen Aktuellen. Und, wie erwartet, war dieser negativ. Also los zum Arzt.

Nach kurzer Wartezeit wurde ich ins Behandlungszimmer gerufen. Dort schilderte ich sogleich meine Leiden. Und dann, ohne Untersuchung, ohne nix, kam wie aus der Pistole geschossen „Corona, Corona. Sie haben Corona“. Auf meiner Stirn zeichneten sich wohl zig Fragezeichen ab. Ich „Corona??? Die ganzen Tests, inklusive dem Aktuellen sind negativ. Das kann nicht sein“. Erwidert die Ärztin „Doch, doch. 80 bis 90 Prozent aller aktuellen Patienten, die im Augenblick in die Praxis kommen und gleiche Symptome aufweisen haben Corona. “ Ich bin nicht 80 bis 90 Prozent. Ich bin ich. Und ich bin negativ. Und so blieb mit nur als Antwort „Klar bekomme ich Corona. Irgendwann. Aber jetzt nicht.“ Ja, da konnte sie dann wenig entgegnen. Dann folgte noch ein Blick in den Rachen und ein Abhören mit dem Stethoskop. Ergebnis: Kräftige Erkältung mit stark geröteten Rachen.

Naja, bis zu diesem Zeitpunkt hätte ich keinen Arzt gebraucht. Das war ja schließlich der Grund meines Besuchs. Ich wollte eher nur etwas gegen den Husten. Und tatsächlich, es hat sich was getan. Ich bekam tatsächlich ein Rezept für Hustentropfen, die auch tatsächlich helfen. Die erste Nacht habe ich dann fast ohne Husten überstanden.

Man gut, wenn man so kompetente Ärzte hat, die scharfsinnig sofort erkennen, an was ihre Patienten leiden…

Übrigens, Corona habe ich nicht, bin mir aber bewußt, daß es auch mich eines Tages erwischen wird. Und wenn es soweit ist, dann ist es so. Aber jetzt nicht … außer die Ärztin hat mich angesteckt???

 

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Juni 7 2022

Nachbarn

Seit vergangenem Jahr gibt es neue Nachbarn. Eine junge Familie mit einem Sohn, der aktuell 2 1/2 Jahre ist und bereits einen echten Forscherdrang entwickelt. Letztens bei einem Besuch beispielsweise hat Otis, besser bekannt als Otti, gemeinsam mit den Hühnern (tote) Würmer verzehrt. Nun gut, mein Ding wär’s nicht, aber ich habe auch keinen Forscherdrang mehr. An seinen Forschungsarbeiten, ob auch frisch gepflanzter Salat nach einer Bearbeitung mit dem Rasenmäher noch wächst, wurde der junge Mann allerdings gehindert. Schade, hätte ich auch interessiert.

Nun, dieser Tage hat er ein neues Gebiet entdeckt. Das erste Mal bei uns Zuhause erforschte Otti zunächst den bunten Fliegenvorhang an der Haustür. Hier muße er feststellen, daß dieser stärker war als er. Fazit: Landung auf dem Hinterboden. Dann aber gab es doch viel Neues zu entdecken. Überall standen spannende Dinge herum. Am faszinierensten jedoch war eine große Vase voll mit einem Sammelsurium an diversesten Knöpfen. Wieviel Kinderhände benötigt es diese Vase leer zu machen und die Knöpfe dann gleichmäßig zu verteilen? Nun, nach etwa der halben Vase schob Mama einen Riegel davor. Somit werden wir das Ergebnis (noch) nicht erfahren. Aber Otti interessiert dies wirklich. Schon beim nächsten Besuch zog es ihn wieder in den ominösen Raum mit der Knopfvase. Allerdings war Mama gut vorbereitet und konnte den kleinen Mann frühzeitig ablenken. Glück gehabt – das Knopfinferno blieb aus. Auber ich bin mir sicher, Otis hat die Knöpfe nicht vergessen.

Und wenn er ein wenig älter ist und alleine zum Nachbarhaus laufen kann, spätestens dann geht die Aktion mit Sicherheit weiter. Spannende Zeiten sowie herausragende Forschungsergebnisse stehen uns noch bevor.

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Mai 24 2022

Kiwis

Also, ich sach’s euch – ich und gärtnern, zwei Welten prallen aufeinander.
Letztens habe ich auf Facebook von Mama Kiwi und Papa Kiwi geschrieben und das es wohl Kinderkiwis gibt.
 
Ja, und dann hat mir meine Holde heute vorgelesen, daß so eine Kiwi 3 bis 5 Jahre braucht bis es Nachwuchs gibt. Da sind ja die Karnickel schneller….
 
Jedenfalls bin ich gleich raus und habe nachgeschaut. Mana Kiwi hat die Pubertät wohl hinter sich und ist voll empfangsbereit. Aber Papa Kiwi, das wird wohl nix. Mit dem einzelnen kleinen Schnippelchen wird das mit dem Nachwuchs so nicht hinhauen. Der ist noch nicht in der Pubertät und hat wohl somit noch keine Gelüste auf Mama Kiwi. Und ich habe mich so auf Kinder Kiwi gefreut. Mist.
 
Also bleibt nun abzuwarten, was dann in 3 bis 5 Jahren passiert. Ich bleibe am Ball, ähh, an der Kiwi.
 
Mama Kiwi
Papa Kiwi
 
 
 
 
 
 

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April 19 2022

Tolles Osterfest

Ostern stand vor der Tür. Viele tolle Dinge wollten wir tun. Erstes Ziel war raus in die freie Natur. Wandern, ja das macht Spaß. Für Karfreitag also gleich die erste Runde geplant.

Für den Einstieg sollte es nicht zu heftig werden, also ging es zum Bilstein im Vogelsberg. Eine schöne Wanderung mit einer faste ebenso schöne Aussicht. Im diesigen Hintergrund war die Skyline von Frankfurt und auch der Taunus erkennbar – herrlich. Auf dem Rückweg dann merke ich schon, irgendwas stimmt nicht. Ich wurde schlapper, die Nase fing dafür an umso besser zu laufen.

Wieder Zuhause war ich dann so platt, daß ich mich auf das Sofa legte und nicht mehr weg bewegte. Bis zum Abend hatte sich dann eine lupenreine Erkältung mit allem, was man nicht braucht, entwickelt. Und diese hielt den Samstag über an, und den Sonntag ebenfalls. Montag dann gab es zumindest eine kleine Besserung, die Kopfschmerzen waren zum Großteil fort. Dafür jedoch, was soll ich sagen, hat es das beste Eheweib der Welt so erwischt wie mich am Freitag. Nun liegen wir beide flach. Die Hundchen freut es, dürfen sie doch den ganzen Tag neben einem auf dem Sofa liegen.

Natürlich kam von Anfang an auch der Gedanke an Corona auf, die Schnelltests blieben jedoch negativ. Heute dann ein offizieller Test im Testzentrum. Dieser zeigte, war wir vermutet und erhofft hatten, ebenfalls ein negatives Ergebnis. Somit hat uns nur eine fette Erkältung niedergerafft. Allerdings ist die schon heftig. Ich kenn das, daß man mal zwei Tage flach liegt und dann ist auch wieder gut. Dieses Mal aber ist es echt heftig.

Ja, und so gab es mehr oder minder ein tolles Osterfest … auf dem Sofa.

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April 13 2022

Herausforderung geschafft

Als hätte ich es gewußt – 2 Stunden für meine Schulung waren definitiv zu wenig. Die doppelte Zeit wäre angemessen. Meine vier Teilnehmer mußten da nun im Schweinsgalopp durch. So gut es ging habe ich die einzelnen Teilbereiche gestaucht ohne auf das Wesentliche zu verzichten. Dennoch war es knackig. Letztendlich habe ich angefangen von Hochladen eines Bildes über das Designen eines Layouts bis hin zum zeitgesteuerten Veröffentlichen einer Anzeigenkampagne alles in genau einer Stunde und 58 Minuten untergebracht. So blieben am Ende sogar noch zwei Minuten für ein kurzes Fazit.

Und was war das? Alle waren sich einig – die Einweisung war zu kurz. Alle wollen nun in einem eingerichteten Testbereich testen und im Mai wollen wir uns nochmals für eine Nachschulung treffen. Zwischenzeitlich werden dennoch aufkommende Fragen so gut es geht geklärt. Dank Microsoft Teams steht hierfür eine überaus praktische Plattform zur Verfügung.

Dennoch, auch wenn das Ganze für alle recht Extrem gewesen ist, mir hat es Spaß gemacht. Auch denke ich, die Mannschaft, die hier zusammengesessen ist, hat das Potential für die Zukunft für spannende Inhalte in ansprechender Form zu sorgen. Und dann ist das Ziel zu hundert Prozent erreicht.

 

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April 12 2022

Herausforderung

Morgen ist eine Schulung angesetzt. Und wer darf schulen??? Natürlich ich.

Beim letzten Mal berichtete ich ja von meinem Spaß am Digital Signage System. In der Zwischenzeit nun habe ich mich da reingearbeitet, verschiedene Trick und Kniffe gelernt. Auch mit der Hardware hatte ich meinen Spaß. Displays mit WebOS und TizenOS, einen kleinen Ubuntu-Rechner oder ein Raspberry Pi mit Android. Alle Geräte konnte ich zur Zusammenarbeit bewegen. Spaß pur, und das auch noch während der Arbeitszeit (ok, ok, auch die eine oder andere private Stunde ist mit eingeflossen). Früh stand dann auch fest, daß ich Kolleginnen und Kollegen in der Technik schulen soll. Zeit ist ja knapp, so habe ich eine rund 20-seitige Kurzeinführung erstellt, die ich schulen will. Mit praktischen Beispielen und aktiver Teilnahme der zu schulenden Personen habe ich eine Gesamtdauer von etwa 4 Stunden errechnet. Danach sollte jeder, zumindest in den wichtigsten Funktionen die Technik beherrschen und eigenständig anzeigbare Grafiken und Texte auf Basis von Templates erstellen können. Auch zeitgesteuerte Abläufe sollten die Personen bewältigen können.

Und nun das. Zeit ist knapp. Gerade mal ein Zeitfenster von 2 Stunden konnte ich erhalten um all die spannenden Dinge zu schulen. Jetzt bin ich echt am Grübeln wie ich das bewerkstelligen soll. Praxis weglassen? Teile der Funktionalität weglassen? Ohne Rücksicht auf Verluste alles in 2 Stunden durchziehen? Ich komme mit der Technik ja zu Rande.

Ich befürchte keiner wird aus der Schulung glücklich hervorgehen. Vier Personen mit absolut unterschiedlichem Verständnis von Technik sollen ab Donnerstag eigene Gestaltungen vornehmen und diese unternehmensweit präsentieren. Aber als eine Person, die sich Dienstleister innerhalb des Unternehmens versteht, muß ich da durch…

 

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April 1 2022

Schon wieder 1 1/2 Jahre nichts geschrieben

Wie doch die Zeit vergeht. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen doch mal wieder ein wenig aktiver zu werden. Und was ist passiert? Nix

Jetzt ist es aber mal langsam Zeit mir an die eigene Nase zu fassen und dafür zu sorgen, daß an dieser Stelle mal wieder ein wenig mehr passiert.

Ja, beim letzten Mal berichtete ich von dem tollen Geburtstagsgeschenk, welches ich von der besten aller Ehefrauen erhielt – mein Traumauto, der Mini. Passend zu meinem diesjährigen runden Geburtstag gab es auch gleich ein Geschenk vom – äh, nee eher für – den TÜV. So ein paar Kleinigkeiten, die sich dann doch aufsummierten, mußten gemacht werden, damit wir auch weiterhin beieinander bleiben dürfen. Ja, das war das Aktuellste, was gerade passiert ist.

Das ganze Corona-Chaos haben Frau und ich bisher gut überstanden. Niemand von uns beiden hat sich bisher angesteckt. Aber ok, wir versuchen auch alle Regeln einzuhalten und uns möglichst aus dem Menschengewühl so gut es geht herauszuhalten. Dennoch ist auch uns bewußt, daß es auch uns jederzeit erwischen kann. Aber wir geben unser Bestes.

Beruflich war das vergangene Jahr, besonders das erste Quartal, eine echte Herausforderung. Drei große Projekte galt es fast zeitgleich abzuwickeln. Die Mehrstunden, die dabei angefallen sind, verschweige ich lieber mal. Aber soll ich was sagen? Trotz dem ganzen Stress und Zeitdruck, der dabei entstanden ist, hat die Umsetzung dennoch einen Riesenspaß gemacht und ich habe kurz vor dem Erreichen von Methusalems Alter noch sehr viel hinzugelernt.
Aktuell habe ich wieder ein tolles Projekt, nicht ganz so umfangreich, am Laufen, welches auch wieder viel Freude bereitet. Die Einführung eines Digital Signage Systems. Wer fragt, was das ist, dabei handelt es sich ganz vereinfacht gesprochen um eine Batterie von Bildschirmen, über welche die verschiedensten Information angezeigt werden können. Viele kennen sowas vielleicht in ähnlicher Weise aus dem Supermarkt mit der laufend wechselnden Werbung. Nur bei mir wird es keine Werbung, sondern andere interessante Botschaften geben. Es macht Spaß sich in das System einzuarbeiten und dabei auch wieder viel zu lernen.

Ja, und wer mich kennt, der weiß, ich ich es ja mit der Musik habe. Vergangenes Jahr so zur Weihnachtszeit war ich dann mal wieder auf Youtube unterwegs. Dort werden einem ja immer allerlei tolle Vorschläge unterbreitet, was man unbedingt sehen muß. Und da war dann dieses eine Musikvideo, was mich irgendwie angezogen hat. Eigentlich war das bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht meins. Dennoch, es hat mich in den Bann gezogen und ich mußte mehr sehen und hören. Seit diesen Tagen begleitet mich diese „verrücke“ Gang fast auf Schritt und tritt und ich komme nicht mehr los. Ich glaube, mittlerweile habe ich jedes Video von dieser Piratenbande gesehen. Hier will ich euch nun das Video zeigen, welches mich angefixt hat. Vielleicht geht es euch ja ebenso mit Ye Banished Privateers.

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Oktober 19 2020

Lange nichts mehr geschrieben

Liebe Besucher,
lange habe ich nichts mehr geschrieben, auch wenn sich so einiges ereignet hat. Corona schwirrt in unser aller Munde. Nicht nur die Zahl der infizierten steigt täglich, auch die Anzahl der Deppen, welche diese Pandemie leugnet.
Dann ist auch im Sommer mein Wotan im stolzen Alter von 15 1/2 Jahren von uns gegangen. Das kleine Mops-Tierchen hat ein großes Loch hinterlassen.
Im Frühjahr, nachdem das alte Auto nicht mehr so wollte wie es sollte, erfüllte mir die allerbeste aller Ehefrauen einen Herzenswunsch. Passend zu meinem Geburtstag erhielt ich einen Mini, mein Traumauto. Es war nicht das neueste Modell und hat schon ein paar Tage auf dem Buckel. Für mich jedoch ist es das beste Auto der Welt. Ich liebe es, fast so wie meine Holde und meine beiden verbliebenen Mops-Tierchen.

So, jetzt aber will ich mal wieder etwas fröhliches von mir geben. Gerade habe ich auf Facebook eine Abwandlung des Erkönigs gelesen und dachte so bei mir, das kannst Du auch. Und so ist etwas für mein Eheweib entstanden. Viel Spaß beim Lesen

Wer näht da spät noch bei Nacht und Wind?
Es ist ’ne Quilterin ich glaube sie spinnt
Näht Meter und Meter an Stoffen zusammen
die scheinbar alle der Hölle entstammen.

Nadel, oh Nadel, warum bist Du so krumm?
So kann ich nicht nähen und das ist recht dumm.
Wenn Du bleibst gerade, so wie ich es mag,
dann schaff ich mehr Meter an einem Tag.

Quilterin, oh Quilterin, es tut mir so weh,
machst Du so weiter, dann sag ich ade.
Dann bin ich nicht mehr krumm gebogen,
Ich breche und komm in Teilen angeflogen.

Ach Du, Du kleine Nadel da,
jetzt mal kein so groß‘ trara.
Der Quilt der muß doch fertig werden,
nähen ist das Beste hier auf Erden.

Ein neues Projekt, das wartet schon,
Du bekommst dann auch Deinen Lohn.
In den Ruhestand wirst Du versetzt,
jetzt aber mach hin und halt bis zuletzt.

Euer Plutoli

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