Dezember 4 2019

The times they are a changin

Ja, lange habe ich nichts mehr von mir gegeben. Somit wird es mal wieder Zeit. Zwischen dem letzten Beitrag und diesem liegen viele Ereignisse wie zum Beispiel ein toller Kurzurlaub bei lieben Freunden im Erzgebirge, jede Menge (Brenn)Holzarbeiten, Spaß mit den Hundchen und, und, und…

Und dann gibt es da ein Ereignis, an welchem ich noch knabbere.
Mein Vorgesetzter hat die Firma verlassen – nach rund 20 Jahren. 20 Jahre haben wir uns kennen und schätzen gelernt. Im Laufe der Zeit arbeitete er sich nach oben und wurde mein Boss. Und in dieser Zeit war er ein guter Boss. Er hatte Interesse an meiner Arbeit, verstand, was ich tat, lies mir meine Freiheiten, die jedoch immer dem Wohl der Firma dienten. Natürlich waren wir ab und an auch unterschiedlicher Meinung, manchmal verfluchte ich ihn wie er sicher auch mich.

Aber in all dieser Zeit hatten wir immer ein gutes Verhältnis zueinander, was dann auch soweit ging, dass man sich auch gegenseitig persönliche Dinge anvertraute. Bis zuletzt waren wir beim Sie geblieben um dennoch eine gewisse Distanz, gerade in beruflichen Belangen, zu wahren.

Über die Gründe des Weggangs werde ich nichts schreiben, was ich aber schreiben kann, ich hatte, nachdem ich es erfuhr, schwer daran zu knabbern und knabbere immer noch. 20 Jahre sind eine lange Zeit und da steckt man solch ein Ereignis nicht so einfach weg. Ich werde es vermissen, unseren Austausch, unsere Diskussionen, unser gemeinsames Zeil die Firma voran zu bringen. Ich werde ihn vermissen.

Selbstverständlich, an meiner Arbeit hat sich nichts geändert, an meiner Einstellung zu meiner Arbeit ebenfalls nicht. Nur, es ist irgendwie anders. Sicherlich werde ich mit meinem neuen Vorgesetzten ebenfalls gut klarkommen. Sicherlich werde ich mich mit ihm ebenfalls austauschen, auch ihn kenne ich schon sehr lange. Dennoch, es ist einfach anders.

Aber da ich mir zum Ziel gesetzt habe grundsätzlich alles erst einmal positiv zu sehen, will ich dies nun auch in dieser Situation tun und bin gespannt auf die Herausforderungen, die nun vor mir liegen.

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September 26 2019

Einmal werde ich noch wach,

dann kommt der letzte Arbeitstach. Endlich ist es soweit. Zwei Wochen Urlaub stehen vor der Tür. Urlaub? Naja, so was Ähnliches zumindest. Kann man Holz schleppen, Holz sägen, Holz aufsetzen wirklich Erholung nennen? Denn diese Tätigkeiten werden mich primär im Urlaub beschäftigen. Aber ich denke, ja, man kann sich dabei erholen. Zwar ist es doch ein wenig körperliche Tätigkeit und abends ist man platt, aber da das Ganze eine relativ eintönige Arbeit ist kann man dabei wunderbar die Gedanken schweifen lassen und sich alles Möglich durch den Kopf gehen lassen.
Gedanken zur Arbeit und was man da vielleicht verbessern kann, Gedanken zu möglichen Umgestaltungen rund um Haus und Garten, Gedanken zum Zusammenleben mit der besten Partnerin der Welt. Ja, auch das kann Erholung sein. Ich jedenfalls freue mich schon darauf zwei Wochen dem normalen Arbeitstrott zu entfliehen und wieder etwas für mich zu machen.

Und dann, nach diesen zwei Wochen, gehe ich wieder frohen Mutes, erholt und gestärkt an meinen Arbeitsplatz…
Und zwei Stunden später ist von Urlaub nichts mehr zu merken. 😀

In diesem Sinne euch allen eine schöne Zeit.

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August 21 2019

Kleiner Apfel

Heute waren wir mit den Hundchen in den Wiesen, da sah ich ihn – einen der kleinsten Äpfel, die ich bisher gesehen habe. Aber wer weiß, vielleicht wird er dieses Jahr noch groß…

Gleich kam mir auch das in den Sinn

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August 7 2019

Darf man Schallplatten wegwerfen?

Eine liebe Freundin ist am Umziehen und muß sich in diesen Zuge von vielen Dingen trennen. Heute schrieb sie, sie habe beim Aufräumen einen Träger mit etwa 50 Singles gefunden, die weggeworfen werden sollen. Wie? Wegwerfen? Schallplatten?
Das geht doch gar nicht, besonders wenn da noch alte Schätzchen aus den 50ern und 60ern dabei sind. Natürlich wollte ich diese gleich haben. Aber dann kam, womit ich nicht gerechnet habe. Die beste aller Ehefrauen meinte „Nee, Du hast genug Schallplatten und außerdem wollen wir auch ein wenig Platz schaffen. Es gibt nix.“
Natürlich bin ich nun auf der Suche nach Gegenargumenten…

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