Juli 25 2022

Rabbatz überall

Ohne Musik kann man ja nicht leben. Somit bin ich immer wieder nach Ideen, wie man Musik sinnig abspielen kann und dabei noch Spaß haben. Hierbei bin ich zufällig über ein Projekt namens MuPiBox gestolpert. Ein Raspberry Pi als Basis für eine Musikbox, welche lokale Musik, Spotify und Internetradio abspielen kann. Ok, Spotify muß nicht unbedingt sein, aber die beiden anderen Optionen sind gut.

Bevor ich mir nun also ein 200 Megawatt-Anlage baue muß das Ganze erstmal im Kleinen getestet werden. Ein Raspi mit Display ist noch da, die Software schnell besorgt und installiert. Und hey, wenn man alles richtig macht, dann läuft alles ganz automatisch ab. Das sieht doch richtig gut aus. Und dann der erste Touch auf den Screen – nix. Touch, touch, touch, uiii, da war doch was. Und dann habe ich es herausbekommen. Der Touchscreen funktioniert hervorragend, nur ist die Funktion in X-Richtung spiegelverkehrt. Toll, irgendwas mußte ja sein, sonst wäre das zu einfach. Dank Tante Google ließ sich das Problem aber rasch korrigieren. Gesamteindruck bisher ist toll, bisher gab es jedoch noch keinen Pieps von sich.

Also Internetradio eingebunden, bevorzugt natürlich die Streams von Radio BOB! und, tada, Musik landete auf dem Ohr. Als nächstes kam dann die lokale Musik dran. Ein paar MP3s aufgespielt und die Playlisten generieren lassen und bingo, dies lief ebenfalls. Ich sehe, das Ganze hat potential und wird sicherlich mit Verstärker und Lautsprechern in eine Musikbox erweitert. Ich berichte.

Interpreten


Abspielen einer Playlist

Jepp, Musik macht Spaß. 🙂

 

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Januar 22 2020

USB Virenscanner

Mein neuestes Projekt in der Firma – ein USB-Virenscanner
Heute war es endlich soweit, dank unserer Haustechnik, die sich um Gehäuse und Strom kümmerte, konnten heute zwei Virenscanner für USB-Speichersticks in Betrieb gehen.Die Scanner bauen auf einem Raspberry Pi 4B mit 4GB Speicher auf, auf welchem das Frontend eines Virenscanners installiert ist. Bedient wird das Ganze über einen Touchscreen, wo immer nur Ok angetippt werden muß. Für dicke Finger hängt am Gehäuse noch ein Eingabestift.

Wer jetzt sagt „Naja, einen Virenscanner habe ich auch auf dem PC. Wofür sowas???“, dem sei folgendes gesagt. Es ist auch trotz Virenscannern immer hochriskant Sticks aus fremden oder unbekannten Quellen direkt an einen PC anzuschließen. Um hier Sicherheit zu schaffen müssen firmenfremde Sticks vor der Nutzung an einer bei beiden Scanstationen geprüft werden. Erst danach darf ein Einsatz erfolgen – natürlich nur, wenn der Testlauf negativ war. 😉 Weitere Sicherheit ergibt sich auch durch den Umstand, das als Betriebssystem kein Windows zum Einsatz kommt.

Ich habe einige Abende damit verbracht zu tüfteln, wie ich das alles sinnig umsetzen kann, da ich solche Lösungen bisher noch nicht als Kauflösung gefunden habe. Aber nun ist alles im produktiven Einsatz und ich freue mich wieder etwas mehr für die Firmensicherheit getan zu haben.
Und dabei sieht alles so unscheinbar aus…

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September 25 2019

Kleine Bilder

Wer eine Digitalkamera oder auch schon einfach nur ein Smartphone sein eigen nennt, kennt das. Es werden schöne Bilder gemacht, aber meistens sind diese zu groß zum Versenden, zum Hochladen auf eine Webseite oder zur Verwendung bei Facebook und Co.

Nun, hier gibt es Abhilfe. Ein kleines, einfaches Programm namens „Kleiner“ hilft dabei JPeg-Bilder zu verkleinern. Das Programm kann hier bei Plutoli heruntergeladen werden und einfach irgendwo auf der Festplatte oder einem USB-Stick gespeichert werden. Das Programm muss nicht installiert werden.

Zur Bedienung:
Nach dem Start klickt man einfach auf „Datei“ und „Öffnen“ und wählt sich dann ein Bild aus, welches verkleinert werden soll. Eine Vorschau des Bildes wird dann angezeigt. Wird jetzt auf „Verkleinern“ geklickt, so wird eine verkleinerte Version des Originalbildes im gleichen Ordner abgespeichert. Das Programm hat hier standardmäßig folgende Vorgaben:
– max. Breite 1200 Pixel
– max. Höhe 1200 Pixel
– Präfix klein_
Dies bedeutet, habe ich ein Bild mit dem Namen Beispiel.jpg mit einer Größe von 5000×4000 Pixel, so wird dies auf eine Breite von 1200 Pixel und auf eine Höhe von 960 Pixel verkleinert und dann unter dem Namen klein_Beispiel.jpg abgespeichert. Fertig 🙂

Diese Vorgaben können über den Punkt „Einstellungen“ verändert werden.
MaxX gibt die maximale Breite an (zwischen 100 und 1200 Pixel)
MaxY gibt die maximale Höhe an (zwischen 100 und 1200 Pixel)
Präfix gibt an, was dem Bildnamen voran gestellt werden soll (1-10 Zeichen)
Signatur gibt einen Text an, der im Bild unten rechts angezeigt wird. Es sind 1-30 Zeichen erlaubt. Soll kein Text erscheinen, so ist ein Leerzeichen einzugeben.
Mit einem Klick auf „Speichern“ können die neuen Werte genutzt werden.
Diese Daten werden übrigens in der Datei kleiner.ini im gleichen Ordner wie das Programm gespeichert.

Ja, das war es eigentlich auch schon. Das Programm kann kostenlos weitergegeben werden. Für die Software darf keinerlei Unkostenbeitrag verlangt werden. Wie immer gilt – Verwendung auf eigene Gefahr. Das Programm wurde so gut es ging getestet und zeigte dabei keinerlei Fehlverhalten.

Viel Spaß beim Verkleinern

Ach ja, da fehlt ja noch etwas – das Programm. Dies gibt es hier.

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August 6 2019

Message-System

Kennt ihr das noch von früher?
Da gab es meist in den Firmen in der Zentral oder im Chefsekretariat eine Sprechanlage um Durchsagen in der ganzen Firma zu tätigen. Irgendwann sind diese Systeme verschwunden und zurück blieb … nichts.

Ich war schon lange am grübeln und dachte mir so etwas Ähnliches brauche ich auch, allerdings PC-gestützt. Eine einfache Software, mit der ich eine Nachricht rasch und vor allem ohne Aufwand an alle PCs im Unternehmen versenden kann, unabhängig von der Email. Und so entstanden die beiden Programme MsgServer und MsgClient. Sie sind einfach gehalten, funktionieren auf jedem 64-Bit Windows-PC/Server und müssen nicht installiert werden. Grundvoraussetzung ist allerdings ein Windows-Netzwerk mit Active Directory. Alle Geräte müssen Zugriff auf \\Domäne\netlogon haben, die Serverkomponente zusätzlich Schreibrechte hierauf.

Wie das alles funktioniert?
Auf einem Server oder PC wird mit einem Account, welcher Schreibrechte auf \\Domäne\netlogon hat, das Programm MsgServer gestartet. In diesem Augenblick wird unter netlogon eine Datei msg.ini abgelegt. Nun wird MsgServer beendet und neu gestartet. Das System ist nun scharf.
Auf den gewünschten Clients wird jetzt die Software MsgClient gestartet. Diese holt sich ihre Informationen aus der von MsgServer abgelegten ini-Datei und verbindet sich mit MSG-Server. Im Standardfall verschwindet die Anwendung umgehend in der Taskleiste und ruht.
Wird über MsgServer eine Nachricht verschickt, so kommt der MsgClient hervor und zeigt diese an. Nach einem Klick auf ok versteckt er sich wieder.
Nun ist es aber so, daß vielleicht nicht jeder an den Server soll, oder ein anderer Anwender ebenfalls eine Nachricht versenden soll.
Hier gibt auf auf Serverseite die Möglichkeit den Button „Master“ anzuklicken und Benutzer mit ihrem Windows-Anmeldenamen zu hinterlegen (pro Zeile ein Name).
Starten Personen, die in die Masterdatei eingetragen sind, die Client-Anwendung, so verschwindet diese nicht, sondern bleibt im Vordergrund UND enthält eine Eingabezeile zum Erfassen von Nachrichten, wie sich auch die Serverkomponente enthält. Somit lassen sich beliebige Personen für den Versand auswählen. Maximal können 255 Zeichen versandt werden und es muß auf „senden“ geklickt werden.

Es gibt ein paar wenige Spezialbefehle. Wenn ich z.B. #cls versende, dann wird auf den Clients das Anzeigefenster gelöscht. Versende ich #exit, so beenden sich die Clients. Und dann gibt es noch die Option gezielt einen Benutzer anzuschreiben. Mit @username: Nachricht versende ich eine Miiteilung an dem Benutzer mit dem angegebenen Benutzernamen. Dieser MUSS immer flankiert sein von einem @ und einem :

Fällt die Serverkomponente mal aus, so versuchen sich die Clients im 30-Sekunden-Rhythmus wieder mit dem Server zu verbinden bis dieser wieder verfügbar ist. Weiterhin führt der Server um 0 Uhr einen Refresh aus um seinen Speicher und den der aktiven Clients zu löschen.

Ja, das wäre die Beschreibung. Selbstverständlich erfolgt der Softwareeinsatz auf eigene Gefahr ohne jegliche Gewährleistungsansprüche. Die Software darf gerne weitergegeben werden, sie darf jedoch nicht verkauft, lizensiert oder gegen sonstige Leistungen weitergegeben werden. Die Software war, ist und wird es in Zukunft sein – kostenlos. Wer dennoch etwas geben möchte, der spende bitte dem nächsten Tierheim mit einem Gruß von Plutoli.

Und das Original bzw. etwaige Updates sind nur hier auf dieser Webseite zu finden https://www.plutoli.de/wp-content/uploads/2019/08/MsgSystem.zip

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